Baugesellschaft

Sanierung Gaswerk Simmering

Am Standort der Wien Energie in Simmering wurde zwischen 1899 und 1975 im Gaswerk Simmering Stadtgas produziert. Bei der Produktion fielen umweltgefährdende Nebenprodukte bzw.  Rückstände wie Teer, Gasreinigermasse und Ammoniakwasser an. Im Zweiten Weltkrieg wurden Teile des Gaswerkes beschädigt. Der verbleibende kontaminierte Schutt wurde großteils auf dem Areal deponiert.

Ausgehend von den massiven Untergrundverunreinigungen auf dem Gaswerksareal ist eine sehr starke Grundwasserverunreinigung feststellbar (z.B. PAK, Cyanide, Ammonium, aromatische KW, Phenole).

Mit Hilfe zweier Sperrbrunnenreihen soll eine hydraulische Sicherung des Standortes erreicht werden. Das Ziel der Maßnahmen ist es, langfristig die Nutzbarkeit des abströmigen Grundwasser sicherzustellen. Als Vorbereitung dieser hydraulischen Sicherung sollen jene Bereiche, bei denen aufgrund der Gefährdungsabschätzung die höchsten Schadstoffkonzentration vorhanden sind, geräumt werden. Dies umfasst insbesondere die ehemalige Teer- bzw. Ammoniakzisterne sowie einige Hot-Spot-Bereiche.